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Japan bringt vierten Satelliten für eigenes Navigationssystem ins All

Der vierte und letzte japanische Satellit für einen eigenen Ortungsstandard wurde erfolgreich ins All geschickt. Der erste Michibiki-Satellit trat bereits 2010 seine Reise an.

Japan bringt weiteren Satelliten für eigenes GPS-System ins All

(Bild: h2a.mhi.co.jp)

Japan hat für ein eigenes hochpräzises Ortungssystem einen weiteren Satelliten erfolgreich ins All geschickt. Eine Trägerrakete vom Typ H-2A hob am Dienstag mit dem Michibiki Nummer 4 genannten Satelliten vom Raumfahrtbahnhof Tanegashima in der südwestlichen Provinz Kagoshima ab. Er ist der letzte von vier Satelliten zum Aufbau eines satellitengestützten Navigationssystems japanischer Bauart. Japan hatte den ersten Satelliten Michibiki 2010 ins All gebracht. Bislang hing die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt von dem US-amerikanischen GPS ab.

Der Start der Rakete

(Bild: h2a.mhi.co.jp)

Mit seinem selbstentwickelten System will Japan die Fehlerspanne bei der Ortung im eigenen Land auf wenige Zentimeter reduzieren. Damit erhalten unter anderem Nutzer von Smartphones noch genauere Informationen bei der Suche nach Standorten mit Karten-Apps. Solche Daten können zudem für Navigationsgeräte in Autos, für Drohnen oder von unbemannten Traktoren verwendet werden. (dpa) / (kbe)

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