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Japaner arbeiten an fahrerlosen Taxis und Bussen

Gemeinsam mit dem Roboter-Spezialisten ZMP will der japanische IT-Konzern Dena selbstfahrende Busse und Taxis entwickeln. Und auch Sony scheint mitzumischen.

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Rush hour

(Bild: dpa, Michael Reynolds)

Nach Uber bald auch Roboter als Konkurrenten: Das japanische IT-Unternehmen Dena will offenbar menschliche Taxi- und Busfahrer künftig durch selbstfahrende Systeme ersetzen. Das berichtet das berichtet das Wall Street Journal. Dafür habe sich Dena mit dem in Tokia ansässigen Spezialisten ZMP zusammengetan, der bereits seit einigen Jahren an einem solchen System forscht. Die von ZMP entwickelte Plattform heißt RoboCar und ähnelt optisch ein wenig dem Renault Twizy.

Und noch ein weitere Akteur soll ins Spiel kommen: Laut japanischen Medienberichten vom Februar wolle Sony etwa 100 Millionen Yen (ca. 700.000 Euro) in ZMP investieren. Der Elektronikkonzern wolle sein Wissen um Sensortechnology mit ZMPs Know-How über künstliche Intelligenz kombinieren, um Technologie für selbstfahrende Autos entwickeln.

Googles selbstfahrendes Autos in Aktion.

Auch Google arbeitet seit einigen Jahren an autonomen Autos und hatte seine Fahrzeuge bereits im Herbst 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Flotte der US-Amerikaner umfasst mittlerweile mehr als 20 Roboter-Wagen, die bisher etwa 1,6 Millionen Kilometer im autonomen Betrieb zurückgelegt haben. Erst Mitte der Woche zog Google Bilanz. Projekt-Chef Chris Urmson sagte, dass bis jetzt keine Zwischenfälle durch die Google-Autos verursacht wurden. Allerdings seien bisher sieben Mal andere Fahrer auf die Wagen aufgefahren.

Auch die Autohersteller selbst sind nicht untätig: Auf der Consumer Electronnics Show in Las Vegas im Januar stellte etwa Daimler das Projekt F015 vor. Dabei handelt es sich um ein selbstfahrendes Forschungsfahrzeug im Ufo-Look, das Brennstoffzellen-Technik zur Stromerzeugung an Bord mit einer Hochvoltbatterie kombiniert. (ssi)

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