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Japans Wirtschaftsministerium rügt Apples Informationspolitik

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iPod Nano der ersten Generation

Das japanische Ministerium für Handel und Wirtschaft (METI) hat die Öffentlichkeit über einen "kritischen Zwischenfall" beim Aufladen eines Musikplayers des Herstellers Apple informiert. Bereits am 8. Januar 2008 habe sich in der Präfektur Kanagawa beim Laden eines iPod Nano der eingebaute Lithium-Ionen-Akku entzündet, Funken seien geschlagen. Verletzt worden sei dabei aber niemand.

Den Angaben zufolge handelte es sich bei dem offenbar defekten Gerät um ein 2-GByte-Modell des iPod Nano der ersten Generation (Modellnummer: MA099J/A), von dem zwischen September 2005 und September 2006 rund 425.000 Stück nach Japan geliefert wurden. Apple Japan selbst hatte die Behörden erst am 7. März über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Einheimischen Medien zufolge handelte sich Apple deshalb eine strenge Rüge des METI ein. Das Unternehmen sei seinen Verpflichtungen nach dem Gesetz über die Sicherheit von Endverbraucherprodukten nicht ausreichend nachgekommen. Weil das Gerät millionenfach verkauft worden sei, habe das Ministerium Apple angewiesen, zu untersuchen, ob es außerhalb Japans ähnliche Vorfälle gegeben habe. (pmz)