Java Community Process wird transparenter

Der Java Community Process hat seine Spielregeln für die Entwicklung neuer Java-Spezifikationen überarbeitet.

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Der Java Community Process hat seine Spielregeln für die Entwicklung neuer Java-Spezifikationen überarbeitet. Mit der Version 2.6 des JCP-Verfahrens will das Konsortium den Prozess auch für Außenstehende transparenter machen.

Bereits die ersten Entwürfe einer als Java Specification Request (JSR) eingereichten Spezifikation sollen jetzt öffentlich für jedermann einsehbar sein (Early Access Draft). Damit erhalten die Entwickler frühzeitig Rückmeldungen aus der Java-Gemeinde.

Die für eine neue Spezifikation verantwortlichen JCP-Mitglieder (Spec Leads) sind nach den neuen Regeln dazu angehalten, ihre Arbeit für andere JCP-Teilnehmer und Außenstehende möglichst transparent zu gestalten und zu dokumentieren. Mit einer besseren Dokumentation der Verantwortlichkeiten will es der JCP kleineren Unternehmen und Einzelpersonen erleichtern, selbst einen Java Specification Request zu leiten.

Sun hat den JCP 1998 ins Leben gerufen, um weitere Hersteller an der Entwicklung der Java-Standards zu beteiligen. Mittlerweile zählt die Gemeinschaft nach Suns Angaben über 700 Unternehmen und Einzelpersonen als Mitglieder. (kav)