Menü

Jenoptik feiert Jubiläum

vorlesen Drucken Kommentare lesen 16 Beiträge

Die Jenoptik AG, Entwickler und Erbauer von staubfreien Chipfabriken, feiert heute den zehnten Jahrestag ihrer Gründung. Bundeskanzler Gerhard Schröder, der das Engagement des Vorstandschefs Lothar Späth beim Aufbau des Konzerns 1991 würdigte, honorierte auch die Leistung der Angestellten: "Die Erfolgsgeschichte der Jenoptik AG wäre ohne ihre hoch qualifizierten Mitarbeiter nicht möglich gewesen", sagte er. Bernhard Vogel, Ministerpräsident von Thüringen, verwies auf die aktive Regionalpolitik des Unternehmens, das Jena zu einem 'Leuchtturm im Bundesland' gemacht habe. Anschließend übergab Späth dem Bundesland Thüringen als Geschenk eine Million Mark für soziale und kulturelle Zwecke.

Der Jenoptik-Vorstandschef widersprach Kritikern, nach deren Ansicht er mit 3,6 Milliarden Mark öffentlichen Hilfen unter besonders günstigen Bedingungen an den Start gegangen sei. Durch Zahlungen an die Carl Zeiss Jena GmbH, die Begleichung von Altschulden sowie die Auszahlung von Sozialplänen und Pensionsansprüchen habe er die Gelder gar nicht zur Verfügung gehabt, sagte Späth.

Die Erfolgsgeschichte des Elektronik- und Optikunternehmens begann Mitte der 90er Jahre mit der Aufteilung des VEB Carl Zeiss Jena Kombinats in ein Dutzend eigenständiger Unternehmen. Die größte Gesellschaft war die Jenoptik Carl Zeiss Jena GmbH. Kurz nach dem Eintritt von Späth in die Führungsetage der GmbH wurde das Unternehmen in die Carl Zeiss Jena GmbH und die Jenoptik GmbH aufgeteilt. Anschließend spezialisierte sich die Jenoptik AG auf die Geschäftsbereiche Optoelektronik, Systemtechnik und Präzisionsfertigung.

Zuletzt hatte die Jenoptik den Zuschlag für den Bau einer Chipfabrik im Auftrag der Firma Communicant Semiconductor Technologies erhalten. Zuvor hatte die Jenoptik-Sparte Clean Systems an dem Bau der Chipfabrik AMD-Fab30 mitgewirkt. (daa)