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Jenoptik ist gut im Geschäft und hebt Prognose an

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Der Technologiekonzern Jenoptik hat nach einem guten ersten Halbjahr seine Prognose für das Geschäftsjahr 2012 nach oben geschraubt. Das Jenaer Unternehmen erwartet nun einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 50 bis 55 Millionen Euro und damit 5 Millionen Euro mehr als bisher. Beim Umsatz wird ein Plus von 5 bis 10 Prozent angepeilt. Damit würde das Wachstum des Thüringer Optik-Konzerns, der mehr als 3100 Mitarbeiter beschäftigt, aber immer noch etwas verhaltener als im vergangenen Jahr ausfallen.

2011 war der Umsatz um etwa 14 Prozent auf 543,3 Millionen Euro gestiegen. Das Betriebsergebnis (Ebit) betrug 49,2 Millionen Euro.

Jenoptik profitiere in diesem Jahr von neuen Kunden im Systemgeschäft sowie einem besser als erwarteten Geschäftsverlauf in den Segmenten Laser, optische Systeme und Messtechnik. Der Vorstand bekräftigte die Erwartung, dass Jenoptik auch in den kommenden Jahren im Schnitt ein Umsatzwachstum von 10 Prozent erzielen kann.

Die Grundlage dafür solle durch die weitere Internationalisierung des Geschäfts mit Schwerpunkt in Nordamerika und Asien gelegt werden. Diese beiden Regionen sollen künftig etwa 40 Prozent zum Umsatz beisteuern.

Jenoptik legt die Zahlen für das erste Halbjahr am 9. August vor. Das Thüringer Unternehmen ist im Technologiewerte-Index der Frankfurter Börse notiert und damit eine der wenigen ostdeutschen Firmen, die in einem Börsenindex vertreten sind. (anw)