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Stellenabbau bei HP: Bis zu 5000 Mitarbeiter müssen gehen

Durch die Umstrukturierung des Konzerns baut HP nun noch mehr Stellen ab, als das Unternehmen ursprünglich angekündigt hatte.

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Hewlett-Packard

(Bild: dpa, Emily Wabitsch)

Der Jobabbau beim Computer- und Drucker-Riesen HP nimmt noch größere Dimensionen an als zunächst verkündet. In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC teilte das US-amerikanische Unternehmen in der Nacht auf Mittwoch mit, dass der Verwaltungsrat einer Ausweitung von Stellenstreichungen zugestimmt habe.

HP rechne nun der Mitteilung an die SEC zufolge bis Ende des Geschäftsjahres 2019 mit dem Abgang von 4500 bis 5000 Mitarbeitern. Das dürfte dem Unternehmen zufolge zunächst Personalkosten – etwa durch Kündigungen und Abfindungen – von rund 700 Millionen US-Dollar, umgerechnet etwa 597 Millionen Euro vor Steuern verursachen.

Stellenstreichung wegen Konzernumbau

Der im Oktober 2016 vorgestellte Plan zum Konzernumbau hatte ursprünglich die Streichung von bis zu 4000 Stellen vorgesehen. Nach Angaben vom vergangenen Herbst hat HP etwa 49.000 Angestellte.

Dem Unternehmen machte lange Zeit der schrumpfende Markt für PCs und Drucker zu schaffen, allerdings sieht es schon seit einiger Zeit wieder deutlich besser aus. HP hat inzwischen sieben Quartale in Folge die Umsätze gesteigert und jüngst seine Gewinnziele angehoben. Die Aktie steht im Jahresvergleich mit rund einem Viertel im Plus.

Zu Arbeitsplätzen und Stellenangeboten in der IT-Branche siehe auch den Stellenmarkt auf heise online:

(olb)

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