KDE 3.1 mit Fernsteuerung und Kioskfunktionen

Das KDE-Team hat die Version 3.1 seiner Desktop-Umgebung für Linux und Unix freigegeben.

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Von
  • Oliver Diedrich

Das KDE-Team hat die Version 3.1 seiner Desktop-Umgebung für Linux und Unix freigegeben. Verbesserungen gab es vor allem bei den KDE-Anwendungen, am Desktop selbst hat sich gegenüber der Vorversion nicht sehr viel geändert. Ursprünglich sollte KDE 3.1 bereits im Oktober erscheinen, die Entwickler hatten die Freigabe aber auf Januar verschoben, um den Code gründlich auf potenzielle Sicherheitslücken hin überprüfen zu können.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen die Entwickler integrierte Verschlüsselung bei KMail, Kompatibilität zu Exchange 2000 in der Kalendersoftware KOrganizer, verbesserte LDAP-Integration bei den PIM-Anwendungen, die Integration der Webseiten-Entwicklungsumgebung Quanta Plus, einen neuen Download-Manager, ein auf dem Videoplayer Xine basierendes Multimedia-Plug-in und einige neue Spiele. Admins können jetzt Rechte der Anwender innerhalb des Desktops beschneiden. Gedacht ist dabei offenbar an Kioskanwendungen, bei denen man verhindern will, dass Anwender beliebige Programme starten oder eigene Bookmarks speichern. Ein "Desktop Sharing Framework" schließlich erlaubt es, den KDE-Desktop fernzusteuern. (odi)