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KDE Plasma 5.2 mit Appstore-artiger Installation

Die KDE-Oberfläche bringt nun das Monitor-Konfigurations-Modul Kscreen mit. Neu sind auch Programme zur Nutzung von Bluetooth-Geräten und ein Software-Management-Tool mit einer Bedienoberfläche, die an Appstores erinnert.

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KDE Plasma 5.2

Das KDE-Projekt hat die zweite größere Überarbeitung der Desktop-Oberfläche Plasma 5 veröffentlicht, die mittelfristig die Plasma-Desktops der KDE-4-Reihe ablösen soll. Zu den Neuerungen zählt die Portierung von KSSHAskPass, das zur Verwendung von SSH-Schlüssel benötigte Passwörter abfragt. Die Entwickler haben ferner das Monitor-Konfigurations-Modul KScreen auf das von Plasma 5 verwendete Qt5 portiert. Neu sind auch Einstellmöglichkeiten für das Design des SDDM (Simple Desktop Display Manager), der als "Login-Manager der Wahl" für Plasma 5 gilt; auch das Aussehen von GTK+-Anwendungen lässt sich nun in den Plasma-Einstellungen konfigurieren.

KDE Plasma 5.2 (5 Bilder)

Das Monitor-Konfigurationstool Kscreen ist eine der Neuerungen von Plasma 5.2.

Dabei ist jetzt auch eine auf Qt5 und Plasma 5 angepasste Version BlueDevil, das einige Komponenten stellt, um Bluetooth-Geräte zu konfigurieren oder Daten mit ihnen auszutauschen. Neu ist auch das Software-Management-Tool Muon. Ähnlich wie "Gnome Software" bietet es eine Oberfläche, die AppStores ähnelt; genau wie beim Gnome-Gegenstück gelingt das mit Daten im AppData-Format, die einige der größeren Distributionen anbieten.

Details zu diesen und weitere Neuerungen liefert das KDE-Projekt in der Ankündigung von Plasma 5.2. Die verweist auch auf Images von Live-Linuxen, die auf Entwicklerversionen von Kubuntu oder Fedora aufbauen und das neue Plasma nutzt; beide Distributionen setzen in den aktuellen Versionen noch auf die Plasma-Desktops der KDE-4-Reihe, wollen aber mit den im drei bis vier Monaten erwarteten Versionen auf Plasma 5 umschwenken. Das KDE-Wiki enthält zudem Hinweise, wie Plasma 5 auf eine Reihe von Distributionen eingerichtet wird; die alten Plasma-4-Desktop werden dabei oft deinstalliert, daher gibt es bei Problemen manchmal keinen einfachen Weg zurück. (thl)

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