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"KI-Landkarte" zeigt Deutschlands Forschungs-Hotspots

Welche lernenden Systeme bundesweit existieren und was sie leisten, zeigt eine Übersicht der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften.

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Sichtbare KI: Deutschlands Hotspots in der Übersicht

(Bild: Ottobock)

Mithilfe von Sensoren Autounfälle vorbeugen oder Prothesen durch Muskelsignale bewegen – KI-Systeme sollen mehr Sicherheit schaffen und den menschlichen Alltag erleichtern. Um bundesweite Standorte maschinellen Lernens vorzustellen, bietet die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften eine Übersicht in Form einer Landkarte.

Auf der Karte werden Institutionen aufgeführt, an denen in den 16 Bundesländern an KI geforscht wird. Schwergewicht ist hierbei Bayern mit allein 70 Entwicklungskonzepten – darunter allein 34 im Bereich Datenmanagement und -analyse. Mecklenburg-Vorpommern ist als einziges mit lediglich einem Projekt aufgeführt, zum Thema Bild-, Sprach- und Schrifterkennung für die Verkehrsüberwachung.

Die KI-Landkarte, gefördert vom Bundesforschungs- und -wirtschaftsministerium, gibt sowohl über die einzelnen Einsatzfelder, Anwendungsbranchen als auch Technologiefelder der Projekte Auskunft. Für den Bereich Gesundheit und Pharma wird etwa der niedersächsische Prothesenhersteller Ottobock mit seinem Konzept "DynamicArm" aufgeführt. Die intelligente Prothese soll Menschen mit Amputationen oberhalb des Ellbogens zu mehr Bewegungsfreiheit verhelfen, indem Ellenbogengelenke mechanisch ersetzt werden.

Auch die EU will sich die KI stärker zunutze machen. Insgesamt 20 Milliarden Euro sollen bis 2020 in Forschungen zu "KI made in Europe" fließen. (jula)

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