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KI-Strategie: Bundesregierung verteilt die erste halbe Milliarde

Die 500 Millionen Euro sollen vor allem in Forschung, Transfer, Dialog, Folgenabschätzung und Datenverfügbarkeit für Künstliche Intelligenz fließen.

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(Bild: Tatiana Shepeleva/Shutterstock.com)

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Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, wohin die in ihrer Strategie für Künstliche Intelligenz (KI) für 2019 vorgesehene halbe Milliarde Euro schwerpunktmäßig fließen soll. Rund 230 Millionen Euro sollen "in Maßnahmen für den Transfer von Künstlicher Intelligenz in die Anwendung" fließen. Über 190 Millionen Euro werden in die Forschung allgemein sowie die "Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses" investiert. Etwa 55 Millionen Euro hat die Regierung für Projekte in den Bereichen gesellschaftlicher Dialog und Partizipation, Technikfolgenabschätzung und Ordnungsrahmen sowie zur Förderung betrieblicher Qualifikationsmaßnahmen freigegeben.

Bereits mit der ersten Tranche sollen auch sektorübergeifende und -spezifische Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Umwelt und Klima, Verwaltung, Luftfahrt sowie Landwirtschaft gefördert werden, um Entwicklern das vor allem für das Training von KI-Algorithmen benötigte Datenfutter einfacher an die Hand zu geben.

Nach einem Eckwertebeschluss der Regierung sollen mit dem Haushalt 2020 weitere 500 Millionen Euro zur KI-Förderung zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt will das Kabinett im Rahmen der Strategie 3 Milliarden Euro bis einschließlich 2025 ausschütten. Am Herzen liegt der Regierung dabei vor allem "gemeinwohlorientierte" KI.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnete es als zentral, "dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen Künstliche Intelligenz tatsächlich nutzen und anwenden". Mit dem Innovationswettbewerb KI und gezielt ausgewählten Trainern in den Kompetenzzentren "Mittelstand 4.0" fördere das Ressort "die Anwendung vor Ort". (anw)