KI und Robotik: Lob für europäische Wissenschaftler

Sebastian Thrun, Leiter des Stanford Artificial Intelligence Lab, im Interview mit Technology Review Online über die Entwicklung künstlicher Intelligenz, die Rolle der Robotik und den Forschungsstand in Deutschland sowie Europa.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Sebastian Thrun, Leiter des Stanford Artificial Intelligence Lab, setzt auf eine Kombination aus statistischen Lernverfahren und Wissensrepräsentation zur Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz. "Ich glaube, wenn man es schaffen würde, die ursprünglichen Paradigmen der Wissensrepräsentation mit statistischen Verfahren zu verheiraten, würde man einen Riesenschritt nach vorne kommen", sagte Thrun im Interview mit Technology Review.

Technology Review Online sprach mit Thrun über die Entwicklung künstlicher Intelligenz, die Rolle der Robotik und den Forschungsstand in Deutschland sowie Europa. Den bewertet der in Deutschland ausgebildete Wissenschaftler, der mit seinem Team im vergangenen Jahr den Grand Challenge – ein Rennen autonomer Roboboterfahrzeuge über 200 Kilometer quer durch die Wüste – gewonnen hat, durchaus positiv. "Ich würde den ELROB nicht als Maßstab dafür nehmen, was Europa kann. Ich glaube, Europa kann wesentlich mehr", sagt Thrun unter Bezug auf die in diesem Jahr erstmals von der Bundeswehr veranstaltete Leistungsschau geländegängiger Roboter für militärische Einsätze. "Man könnte das mit dem ersten Grand Challenge in Amerika vergleichen. Der sah ja auch ziemlich übel aus und hat sehr schlechte Presse bekommen, weil die Fahrzeuge nicht weit gefahren sind."

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