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KPN: Bald nicht mehr drin

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Der hoch verschuldete niederländische Telekom-Konzern KPN will sich nach nur wenigen Monaten aus dem Festnetz-Internetgeschäft in Deutschland zurückziehen. KPN wolle lieber seine Führungsposition im Internet in den Niederlanden und Belgien ausbauen, teilte das Unternehmen mit. Entsprechend werden die Aktivitäten der Berliner Tochter Planet Internet mit ihren 73 Beschäftigten ab dem 1. Juli verringert. Außerdem solle die in Düsseldorf ansässige KPN Freizeit Medien verkauft werden.

Die Berliner Tochter hat 100.000 Surf-Kunden, ein Kernteam werde jedoch bestehende Verträge abwickeln, hieß es. Beide Tochterunternehmen waren erst Ende 2000 und Anfang 2001 gegründet worden. KPN, die Muttergesellschaft des deutschen Mobilnetzbetreibers E-Plus, drückt eine Schuldenlast von 23,3 Milliarden Euro (45,6 Mrd. Mark). (dz)