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KPN Foundation bremst Carlos Slim im Übernahmekampf aus

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Im Kampf um den niederländischen Konzern KPN ist ein wichtiger Mitspieler massiv auf die Bremse getreten. Die KPN Foundation nutzt eine Option, mit der sie spezielle Aktien erwerben darf. Damit kann eine Übernahme praktisch blockiert werden. Die Anteilscheine würde aber nur vorübergehend gehalten, teilte die KPN Foundation mit. America Movil, der vom mexikanischen Milliardär Carlos Slim kontrollierte Mobilfunkkonzern, wolle die Niederländer feindlich übernehmen, hieß es in der Mitteilung. Die KPN Foundation entstand im Zuge der Privatisierung des niederländischen Telefonkonzerns und soll die Interessen derer Aktionäre verteidigen.

Slim, der bereits fast 30 Prozent von KPN kontrolliert, bietet 2,40 je Anteilschein der Niederländer. Die Aktionäre des Telekomkonzerns sollen über die Offerte am 2. Oktober entscheiden. Von dem Gerangel ist auch der deutsche Mobilfunkmarkt betroffen. Erst vor wenigen Tagen hatte Slim seinen Wiederstand gegen den Verkauf der KPN-Tochter E-Plus an Telefonica-Deutschland (O2) aufgegeben. Zuvor hatte die Mutter, der spanische Telefonica-Konzern, ihr Angebot nachgebessert. (anw)