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Kabel Deutschland: Ende der CI-Plus-Probleme in Sicht

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Seit Anfang Mai akzeptiert Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) Fernseher und Stand-alone-Receiver mit dem Zugangssystem CI-Plus als offizielle Empfangsgeräte. Doch bei Tests im c't-Labor mit dem vom Provider vertriebenen Conditional Access Modulen (CAM) klappte die Wiedergabe der grundverschlüsselt im KDG-Netz übertragenen Kanäle der Privatsendergruppen ProSiebenSat.1 und RTL auf einigen Fernsehern von Samsung und Toshiba nicht reibungslos: Bereits nach wenigen Minuten brach ein von uns für den Test herangezogener Toshiba-TV der Serie 733 die Entschlüsselung ab, während ein Samsung-Modell vom Typ LE40C530F die Wiedergabe der genannten Programme gleich komplett verweigerte.

Auf Rückfrage ließ KDG seinerzeit verlauten, dass man die Geräte zeitnah prüfen werde, um die Ursache der Beeinträchtigung zu ergründen. Toshiba konnte dabei nach eigenen Angaben mittlerweile einen Erfolg verbuchen – und zwar ohne ein Firmware-Update für die betroffenen Modelle. Vielmehr reichte nach Angaben des TV-Herstellers eine geringfügige Änderung in dem vom Kabelnetzbetreiber eingespeisten TV-Datenstrom, die KDG mittlerweile vorgenommen habe. Bei einem neuerlichen Test in unserem Labor konnten wir diese Aussage bestätigen: Die Privatsender werden nun ohne Aussetzer entschlüsselt. Samsung hat für seine betroffenen TV-Geräte ein Firmware-Update angekündigt; laut Hersteller soll die neue Version in der kommenden Woche verfügbar sein. (spo)