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Kabel Deutschland spielt weiter Triple

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Kabel Deutschland (KDG) kündigt an, in Bayern den Ausbau seines TV-Kabelnetzes für Triple Play voranzutreiben. Im zweiten Halbjahr 2006 soll rund 2,2 Millionen bayerischen Haushalten darüber außer analogen und digitalen TV-Kanälen auch Internet-Zugang und VoIP-Telefonie angeboten werden. Rund 65.000 Kilometer Glasfaserkabel müssen datenfähig werden, dazu sei die Umrüstung von rund 20.000 Verteilerkästen mit neuen Verstärkern notwendig, so KDG. Die Einführung von Breitband-Datendiensten in Bayern sei Teil eines Investitionsprogramms von 500 Millionen Euro. Bis Anfang 2007 will KDG bundesweit mehr als 8 Millionen Haushalte mit Triple Play versorgen können.

In Bayern sind bislang die Kabelnetze in Bamberg, Bayreuth, Regensburg sowie in einigen Stadtteilen Münchens datenfähig. Unter anderem Amberg, Ansbach, Augsburg, Coburg, Erlangen, Fürth, Garmisch-Partenkirchen, Hof, Kempten, Kulmbach, Landshut, Nürnberg, Passau, Weiden, Würzburg und der Großraum München sollen hinzukommen, außerdem auch kleinere Gemeinden wie Miesbach und Bad Staffelstein. Dabei werden auch Kunden in DSL-freien Gebieten mit Breitband-Zugang zum Internet versorgt, etwa in Aßling und in Unterdürrbach bei Würzburg.

Für April hat KDG eine Preisoffensive angekündigt. Bis dahin kostet der Internet-Zugang mit 2,2 MBit/s als Flatrate 29,90 Euro im Monat. Dazu gehört das VoIP-Angebot Kabel Phone, bei dem Gespräche ins deutsche Festnetz 1,5 Cent pro Minute kosten. Eine Flatrate von 49,90 Euro im Monat enthält 6,2 MBit/s und die Telefonie ins deutsche Festnetz. Die Mitnahme der alten Rufnummer zu Kabel Phone ist kostenlos, ebenso ein Adapter, über den sich herkömmliche analoge Telefone nutzen lassen. (ad)

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