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Kabel Deutschland wieder in der Gewinnzone

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Kabel Deutschland (KDG) ist im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2009/2010 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Nach drei Verlustquartalen konnte Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber zum Ende Juni nach 1,7 Millionen Euro im Vorjahr einen Gewinn von 5,5 Millionen Euro ausweisen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal von 329,2 Millionen Euro um 12 Prozent auf 367,2 Millionen Euro. Die Belebung sei darauf zurückzuführen, dass immer mehr Kunden neben dem Kabelanschluss auch Zusatzabonnements für Digital-TV oder Internet- und Telefondienste abschließen, teilte das Unternehmen am heutigen Donnerstag in München mit.

Nach Unternehmensangaben entscheidet sich in Regionen, in denen Kabel-Internet verfügbar ist, jeder dritte Neukunde für einen Internetzugang über TV-Kabel. Zum Quartalsende versorgte KDG 894.600 Kunden mit Internet- und Telefondiensten, im Vorjahr waren es 542.200. Bis Weihnachten will der Kabelnetzbetreiber hier die Marke von einer Million Kunden knacken. Die Zahl der Abonnements für das digitale Fernsehangebot legte um 22.800 auf 842.100 Einheiten zu.

Insgesamt hat Kabel Deutschland 9,1 Millionen Kunden unter Vertrag. Durch die stärkere Nachfrage nach Digitalprodukten wuchs der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) erhöhte sich von 10,66 Euro im Vorjahr auf 11,71 Euro. Insgesamt wuchs die Anzahl der Abonnements oder RGU (Revenue Generating Units) um 6,2 Prozent auf 11,75 Millionen. Im Durchschnitt buchte ein Kunde 1,30 Produkte. KDG bekräftigt die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Der Umsatz soll dabei um fünf bis sieben Prozent wachsen. (vbr)