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Kabel-Glasfasernetz: Vodafone schickt letzte analoge Programme in Rente

Vodafone hat die Volldigitalisierung seines Kabel-Glasfasernetzes abgeschlossen. Letzte Station war Stendal.

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Vodafone

(Bild: dpa, Ina Fassbender)

Das gesamte Kabel-Glasfasernetz von Vodafone ist jetzt ldigital. In Stendal in Sachsen-Anhalt sind die letzten analogen TV- und Radioprogramme abgeschaltet worden, teilte Vodafone am Montag mit. Damit schließt Vodafone die Volldigitalisierung seines Kabelnetzes in 13 Bundesländern nach mehr als einem Jahr ab.

Angefangen hatte die Umstellung auf rein digitale TV- und Radioprogramme im Januar 2018 in Landshut. Nach Angaben von Vodafone seien in 71 weiteren Umstellungs-Nächten in mehreren hundert Städten und Ortschaften die analogen Programme schrittweise abgeschaltet worden. Letzte Station war nun Stendal.

Die Umstellung sei hier wie auch in den anderen Regionen zuvor "ohne Probleme" verlaufen, heißt es von Vodafone. Das Unternehmen führt dies auf eine präzise Arbeit seiner Techniker und eine breite Informationskampagne zurück.

"Wir haben mit der Volldigitalisierung unseres Kabel-Glasfasernetzes einen ganz großen Schritt in Richtung Digitalisierung Deutschlands gemacht", sagte Hannes Ametsreiter, Geschäftsführer von Vodafone Deutschland.

Durch die Abschaltung der analogen Programme kann die freie Bandbreite im Kabelnetz für schnelles Gigabit-Internet genutzt werden. Vodafone bietet bereits in zehn der 13 Bundesländer Kabel-Anschlüsse mit bis zu 1000 Mbit/s an. Nach eigenen Angaben versorge das Unternehmen darüber mehr als acht Millionen Haushalte mit schnellem Internet.

Mit der Umstellung seines Kabelnetzes steht Vodafone jedoch nicht allein da. Zuvor hatte bereits Unitymedia im Sommer 2017 die analogen Programme in ihrem Kabelnetz abgeschaltet und ihr Kabelnetz damit vollständig digitalisiert. Bei Pÿur (Tele Columbus AG) soll die Abschaltung der letzten analogen Programme ab dem 26. März in Berlin und Potsdam erfolgen. Die Umstellung soll dort dann am 28. März abgeschlossen sein. (olb)