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Kabelnetzbetreiber Primacom kommt nicht aus den roten Zahlen

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Der Mainzer Kabelnetzbetreiber Primacom kommt trotz eines gutes Betriebsergebnisses (PDF) nicht aus den tiefroten Zahlen. Der Fehlbetrag wuchs im ersten Quartal 2004 um 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 25,94 Millionen Euro, wie der Konzern am Freitag in Mainz mitteilte. Grund sind vor allem die hohen Aufwendungen für Zinsen, die um gut 5 Prozent auf 29,9 Millionen Euro anschwollen. Auf Grund der Schuldenlast der Primacom ist derzeit eine Vermögensübertragung an die Apollo-Tochter BK Breitband Kabelnetz Holding GmbH geplant. Aktionärsschützer sind gegen diese Übernahme.

Im ersten Quartal 2004 erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent auf 51,09 Millionen Euro, wie die Primacom AG mitteilte. Das Betriebsergebnis konnte mehr als verdoppelt werden und erreichte 5,46 Millionen Euro. (dpa) / (anw)