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Kabinett verlängert "Forschungsprogramm zivile Sicherheit"

Das Bundeskabinett hat das seit 2007 für jeweils fünf Jahre aufgelegte Forschungsprogramm zivile Sicherheit 2012-2017 [1] (PDF-Datei) beschlossen. Das vom Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF [2]) entwickelte Programm der nächsten Jahre hat als neuen Schwerpunkt Entwicklungen im Visier, die den Einsatz von Rettungskräften absichern sollen. Daneben sind Forschungen im Bereich Trusted Computing "vom Bürorechner bis zum RFID-Transponder" hinzugekommen.

Das Sicherheitsforschungsprogramm der Bundesregierung steckt jeweils den Rahmen ab, in dem sich Forschungseinrichtungen, aber auch kleine und mittlere Unternehmen um eine Förderung ihrer Entwicklungen bewerben können. Seit dem Start des Programms im Jahre 2007 hat das BMBF 250 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt. Das Programm wird vom Technologiezentrum des VDI [3] koordiniert, das auch die europäische Forschungsförderung begleitet.

Als Bestandteil der Hightechstrategie 2020 für Deutschland [4] unterscheidet sich das Programm von rein technisch orientierten Fragestellungen dadurch, dass auch soziologische und politische Fragestellungen eine Rolle spielen. So wird in einem Projekt die Akzeptanz von Körperscannern bei behinderten Flugpassagieren untersucht. (vbr [5])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-1421638

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.bmbf.de/pub/rahmenprogramm_sicherheitsforschung_2012.pdf
[2] http://www.bmbf.de/
[3] http://www.vditz.de/forschungsfoerderung/sicherheitsforschung/
[4] http://www.hightech-strategie.de/de/350.php
[5] mailto:vbr@ct.de