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Kaby Lake-S alias Core i-7000: Intel stellt auch Desktop-Prozessoren ein

Intel produziert die Zwei- und Vierkern-CPUs aus der Familie Kaby Lake-S bis 2020 weiter, anschließend gibt es nur noch die stärkeren Nachfolgermodelle.

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(Bild: c't)

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Die Tage der im Januar 2017 vorgestellten Prozessorserie Core i-7000 (Codename Kaby Lake-S) sind gezählt. Intel hat auch diese CPUs in den End-of-Life-Status (EOL) versetzt, beendet im Laufe des kommenden Jahres also die Produktion.

Im Mainstream stellte Anfang 2017 der Vierkerner Core i7-7700K den schnellsten Prozessor für 3D-Spiele dar. Er ähnelt dem Core i7-6700K (Codename Skylake-S), erreicht dank der gereiften Fertigung mit 14-nm-Strukturen aber schnellere Taktfrequenzen. Im Frühling 2017 folgten AMDs Ryzen-1000-CPUs, die Intel veranlassten, die Anzahl der Rechenkerne zu erhöhen – mit Coffee Lake-S (Core i-8000) auf bis zu sechs, mit dessen Refresh (Core i-9000) auf bis zu acht.

Neben den Core-i-7000-Prozessoren stellt Intel auch die kleineren Celerons und Pentiums aus der Kaby-Lake-S-Serie ein. Insgesamt listet Intel fast 70 betroffene Produkte in dem von Computerbase entdeckten Dokument auf.

PC-Hersteller und Händler können die Kaby-Lake-S-Prozessoren noch bis zum 24. April 2020 bestellen. Bis zum 9. Oktober 2020 liefert Intel die letzten CPUs aus. Die Serie läuft somit noch etwas länger als die Kombiprozessoren der Familie Kaby Lake-G mit AMD-Grafikchip, deren Einstellung Intel ebenfalls kürzlich ankündigte.

Da Intel die Preise der alten Modelle nicht spürbar gesenkt hat, sind die alten Vierkerner aus Preis-Leistungs-Sicht unattraktiv. Der Core i7-7700K (ab 385 €) zum Beispiel fiel seit Intels Lieferschwierigkeiten rund um die 14-nm-Fertigung nicht mehr unter die Marke von 300 Euro.

Zum gleichen Preis gibt es aktuell den Achtkerner Core i7-9700K (ab 385,95 €). Wer auf die integrierte Grafikeinheit, etwas Takt und Hyperthreading verzichtet, bekommt den Vierkerner Core i3-9100F (ab 81,90 €) für deutlich unter 100 Euro. (mma)