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Kanarische Schulen gehen den Linux-Weg

Im Rahmen des Projektes Medusa betreibt die Regierung der autonomen Region Kanarische Inseln derzeit den Umstieg von 35.000 Rechnern in 1100 Schulen von Microsoft-Software auf Linux. Zum Einsatz kommen soll eine auf Debian basierende Distribution namens mEDUXa, die nun in Version 1.0 erschienen ist. In der Projektbeschreibung heißt es, derzeit seien die Nutzer ausschließlich auf Windows und das Microsoft Active Directory angewiesen. Das Hauptziel von mEDUXa sei es, mit Hilfe einer freien Software den Nutzern die gleichen Funktionen im selben Umfang zu bieten, so dass beide Systeme koexistieren können.

An der Entwicklung von mEDUXa arbeiten Firmen der örtlichen Free Software Community. Sie orientieren sich an den Prinzipien des Debian-Projekts, es gebe aber einige Anwendungen in der mEDUXa-Sammlung, die nur für Bildungszwecke vertrieben werden dürfen. In diesem Sommer hatte bereits die spanische Region Extremadura begonnen, alle Behördenrechner auf Open Source umzurüsten und den freien Dokumenten-Standard Open Document Format (ODF) für die gesamte Bürokommunikation verbindlich zu machen. (anw)

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