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Kaum jemand mit Chef in sozialen Netzwerken befreundet

Wenn der Vorgesetzte auf Facebook anklopft, wie reagiert man da als Arbeitnehmer? Laut einer Umfrage möchte ein Großteil den eigenen Chef lieber nicht in der Freundesliste haben.

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Gerade mal fünf Prozent der Befragten haben ihren Chef in der Freundesliste.

(Bild: dpa, Armin Weigel / Illustration)

Viele Arbeitnehmer wollen lieber nicht mit dem Vorgesetzten in sozialen Netzwerken befreundet sein. Das zeigt eine repräsentative Aris-Umfrage. Mehr als jeder Zweite (57 Prozent) würde eine Freundschaftsanfrage des Chefs wahrscheinlich nicht annehmen. Mehr als jeder Fünfte (23 Prozent) nähme sie voraussichtlich an.

Nur eine Minderheit (5 Prozent) ist bereits mit dem Arbeitgeber befreundet. Der Rest ist unentschlossen, wie er mit so einer Anfrage umgehen will. Im Auftrag des Branchenverbands Bitkom wurden 430 Berufstätige befragt, die soziale Netzwerke nutzen. "Bei reinen Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn sieht das sicher anders aus als bei häufig eher privat genutzten Plattformen wie Facebook oder Google+“, schränkte ein Sprecher des Bitkom aber ein. (axk)