Kein Käufer für höllische Domain

Der Internet-Dienstleister Moniker blieb auf der Domain hell.com sitzen, weil in der Online-Auktion niemand den geforderten Mindestpreis von 2,3 Millionen Dollar bezahlen wollte.

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Von
  • Dieter Brors

Der Internet-Dienstleister Moniker blieb auf der Domain hell.com sitzen, weil in der Online-Auktion niemand den geforderten Mindestpreis von 2,3 Millionen Dollar bezahlen wollte. Dabei lag das Mindestangebot bereits deutlich unter dem ursprünglich geplanten Minimum: Im April sollte die höllische Adresse noch mindestens 8 Millionen Dollar einbringen.

Damals ging ein Sprecher des mit dem Handel beauftragten Unternehmens HitDomains, das zu Moniker gehört, sogar davon aus, mehr als 10 oder gar 20 Millionen zu kassieren und damit den bisherigen Preisrekord von 7,5 Millionen Dollar für www.business.com zu brechen. Schließlich sei "Hell" eines der bekanntesten Wörter und böte eine "historische Chance für alle möglichen Geschäfte".

Die Interessenten sahen es offensichtlich anders: Laut Wall Street Journal seien nur etwas mehr als 500.000 Dollar geboten worden. (db)