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Kickstarter-Kampagne: Spiele-Klassiker Outcast in HD und für Linux

Vom hochgelobten Action-Abenteuer Outcast aus dem Jahr 1999 soll es nun ein HD-Remake geben, das auch auf Linux läuft und die Oculus-Rift-Brille unterstützt. Dafür brauchen die Entwickler aber noch etwas Geld.

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Vom 1999 erschienenen Action-Abenteuer Outcast soll es ein umfangreiches HD-Remake geben. Dafür sammelt das Studio Fresh3D, das unter anderem aus ehemaligen Outcast-Entwicklern besteht und die Rechte an dem Titel kürzlich erworben hat, derzeit Geld auf Kickstarter. Geht alles gut, soll "Outcast Reboot HD" Ende 2015 für Windows-PCs erscheinen.

Das Original mit Voxel-Engine, die für damalige Verhältnisse sehr hohe Sichtweiten erlaubte, aber heute nur noch wie ein Klumpen aus Pixelbrei wirkt.

(Bild: Fresh3D)

Fresh3D peilt ein Ziel von 600.000 US-Dollar an, um das damals von der Fachpresse hochgelobte Spiel in ganzer HD-Pracht auferstehen zu lassen. Dafür setzt Fresh3D nicht mehr auf die verwendete softwarebasierte Voxel-Technik, die sich mit Grafikkarten nicht ohne weiteres beschleunigen lässt, sondern auf eine eigens entwickelte DirectX-11-Engine. Das Studio peilt Full HD mit 60 fps an und erstellt sämtliche Objekte, Texturen, Charaktere und 3D-Szenen neu. Zusätzlich will man dem Spiel ein verbessertes HUD, Inventory, Notepad und Dialog-Interface verpassen sowie verbliebene Story-Bugs beheben. Auch an das Animationssystem und die Kameraführung will Fresh3D Hand anlegen. Überdies plant man, die Gamecontroller von Xbox 360 und PS4 im Spiel zu unterstützen.

Die gleiche Szene in der HD-Version zeigt dagegen scharfe Texturen, realistische Schatten und hübsche DirectX-11-Effekte.

(Bild: Fresh3D)

Sollten auf Kickstarter aber mindestens 750.000 US-Dollar zusammenkommen, verspricht Fresh3D zusätzlich Versionen für Linux und Mac, eine neue Subquest "Oil in Motazaar" und verbesserte Lippenbewegungen bei der Sprachausgabe. Ab 950.000 US-Dollar gibt es DirectX-11-Effekte, etwa dynamisches Wetter à la Schnee, Regen und Sandstürme. Dazugeben will man auch Umgebungsverdeckung (Ambient Occlusion), Tiefenschärfe, HDR-Lichteffekte und via Geometrie-Shader beschleunigte Vegetation.

Ab der Gesamtsumme von 1 Million US-Dollar soll auch die VR-Brille Oculus Rift mit Outcast Reboot HD funktionieren; für 1,35 Millionen programmieren die Entwickler Versionen für Xbox One und Playstation 4 (inkl. Morpheus-VR-Support). Kommt das auf Kickstarter vermerkte Maximalziel von 1,7 Millionen US-Dollar zusammen, will Fresh3D außerdem eine neue Welt namens "Kizaar" samt zahlreicher Quests einfügen.

Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 7. Mai. Derzeit haben über 3100 Unterstützer gut 122.000 US-Dollar gespendet.

Outcast Reboot HD: Stimmen der Entwickler (Quelle: Fresh3D Inc)

(mfi)