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Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern fordern schnelleren Breitbandausbau

Die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern fordern, Überschüsse des Landeshaushalts aus dem vergangenen Jahr für Zukunftsinvestitionen zu verwenden. Das Breitbandnetz soll rasch ausgebaut werden.

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Internet-Ausbau

(Bild: dpa, Julian Stratenschulte)

Die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern wollen vom Etatüberschuss des Landes profitieren und fordern Zukunftsinvestitionen für den ländlichen Raum. Dringend nötig sei der rasche Ausbau des Breitbandnetzes. "Wenn sich heute jemand für Bauland interessiert, fragt er nach dem Quadratmeterpreis und dann auch schon nach dem Anschluss ans schnelle Internet. Und da sieht es in manchen Regionen bei uns noch düster aus", sagte der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindetages, Thomas Deiters. Auch für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen und den Tourismus sei eine hohe Breitbandabdeckung unverzichtbar.

Am kommenden Dienstag berät die Landesregierung in Schwerin darüber, wie sie das erwartete Haushaltsplus für das vergangene Jahr von 165 Millionen Euro einsetzen will. Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) hatte bereits angekündigt, dass die digitale Infrastruktur im neuen Landesraumentwicklungsprogramm mehr Gewicht bekommen solle, vor überzogenen Erwartungen an das Land aber gewarnt. Das Land habe bislang EU-Mittel für einzelne Breitband-Projekte eingesetzt, hoffe nun aber auf das vom Bund angekündigte Ausbauprogramm. (uma)

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