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Konkurrenz für Spotify & Co.: YouTube Music in den USA gestartet

YouTube greift die Musik-Flatrates an. Bei YouTube Music bekommt man zum rund 30 Millionen Songs umfassenden Musik-Streaming-Katalog auch die ohnehin bei YouTube verfügbaren Musikvideos oben drauf.

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Mit Google Play Music All-Inclusive bietet der Internet-Konzern bereits eine Musik-Flatrate an; trotzdem gibt es jetzt für alle YouTube-Nutzer ein eigenes auf Musik zugeschnittenes Angebot. Auf YouTube Music kann man mit Apps für Android und iOS zugreifen.

Nun ist YouTube in erster Linie ein Videodienst, sodass die App wie bei YouTube Gaming in erste Linie dazu dient, den riesigen YouTube-Katalog zu filtern und in diesem Fall auf Musik zuzuschneiden, sodass man bei der Suche nicht über Let's Play, Film-Trailer oder Ähnliches stolpert. Wer keine Lust auf Videos hat, kann mit einem Wisch auf einen "Nur Audio"-Modus umschalten. Für die Offline-Nutzung stellt YouTube Music auf Wunsch automatisch Mixtapes zusammen, also eine bunte Mischung von Musik nach dem eigenen Geschmack.

YouTube Music (8 Bilder)

Schlichter Start ...

Jeder Song dient als Keimzelle für eine unendliche Musikreise durch den Katalog von YouTube Music, verspricht YouTube. Die App gliedert sich in drei Bereiche: Im Home-Bereich stellt YouTube Music personalisierte Playlisten (Radiostationen) auf Basis der gespielten Musik zusammen und schlägt neue Songs vor. What's Hot präsentiert Redaktionsempfehlungen und die beliebteste Musik bei YouTube. Der Reiter ganz rechts sammelt die vom Nutzer positiv bewertete Musik.

Jeder kann – bisher nur in den USA – YouTube Music kostenlos als werbefinanzierten Dienst nutzen, Kunden des neuen Abodienstes YouTube Red bekommen einen werbefreien Katalog. Über eine US-amerikanische VPN-Verbindung kann man bereits einen genaueren Blick auf das Dienst werfen. (vza)