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Kontaktloses Bezahlen mit mpass in Deutschland eingeführt

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Mit dem Handypayment-System mpass kann man seit Dienstag in zahlreichen deutschen Geschäften auch mittels NFC-Funktechnik bezahlen, wie der hinter der Mobilfunkmarke O2 stehende Konzern Telefonica mitteilt. Als Akzeptanzstellen nannte das Unternehmen auf Anfrage von heise online die Tankstellen der Kette Star (bundesweit rund 600 Filialen) sowie alle Geschäfte, in denen bereits das Paypass-System von Mastercard angenommen wird. Dazu zählen unter anderem Filialen von Vapiano, Douglas, Thalia, real, Edeka sowie Aral-Tankstellen. Bis ende Dezember 2012 sollen kontaktlose Zahlungen auch in allen deutschen O2-Shops möglich sein, ferner seien bis dahin wohl auch die Conrad-Electronic-Märkte im Raum München mit an Bord.

Dabei wird für Transaktionen kein NFC-Chip im Mobiltelefon vorausgesetzt. Nach Einrichtung des mpass-Kontos soll dem Kunden vielmehr ein NFC-Sticker zugeschickt werden, der sich am Gerät befestigen lässt. Um Zahlungen bis 25 Euro auszuführen, reicht es dann, das entsprechend bestückte Smartphone mit einem Abstand von bis zu 4 Zentimetern vor das Kassenterminal zu halten. Bei höheren Summen soll noch die Eingabe einer PIN erforderlich sein. Die Abrechnung kann laut Angaben wahlweise über Lastschrift vom Girokonto oder über das per Überweisung bestückbare mpass-Konto erfolgen. Die dazugehörige, kostenlose mpass-App soll die Kontrolle über die Ausgaben erleichtern und eine Übersicht zu nahegelegenen Akzeptanzstellen bieten.

Das mpass-System wurde 2008 von O2 und Vodafone ins Leben gerufen, 2011 war die Deutsche Telekom dazugestoßen. Bislang fristete der Dienst, für den sich Kunden aller Mobilfunkanbieter anmelden können, ein Nischendasein, da kaum Händler diese Zahlungsmethode akzeptierten. Kunden mussten vor der NFC-Einführung bei jedem Kaufvorgang ihre Handynummer zusammen mit einer persönlichen PIN übermitteln und die Bezahlung anschließend mit einer SMS bestätigen. Inzwischen fährt die Telekom in Sachen NFC-Payment mehrgleisig: Die Bonner erklärten, mpass als nationale Initiative weiter zu verfolgen, als sie im Juli ein alternatives mobiles Portemonnaie als paneuropäisches Projekt präsentierten (axk)

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