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Konten nach kino.to-Razzia beschlagnahmt

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Nach der Razzia gegen das gesperrte Internet-Filmportal kino.to Anfang Juni haben die Ermittler erste Konten und Luxusautos in Deutschland und Spanien beschlagnahmt. Auf Konten in Spanien, die dem Hauptbeschuldigten aus Leipzig zugeordnet werden, seien rund 2,5 Millionen Euro sichergestellt worden, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Wolfgang Klein, am Sonntag der dpa. Die Ermittler gingen davon aus, dass der verhaftete Leipziger der Kopf von kino.to ist und er das Modell des Gratiskinos entwickelt und perfektioniert hat. Der Mann schweige bislang zu den Vorwürfen, es gebe jedoch Teilgeständnisse anderer Beschuldigter, sagte Klein. Das Internet-Portal kino.to sei ein hoch kriminelles und profitorientiertes System gewesen.

Mit kino.to wurde eine der bekanntesten "Moviez"-Sites vom Netz genommen. Den Betreibern wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen. Ob auch den Besuchern der Seite strafrechtliche Konsequenzen drohen, ist unklar, gilt aber als unwahrscheinlich. (axv)