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Konzertierte Aktion gegen frei zugängliche Noten und Songtexte

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Nach dem Willen der Vereinigung der US-Musikverlage sollen künftig Partituren und Songtexte im Internet nicht mehr frei zugänglich sein. Dazu will die Music Publishers Association im kommenden Jahr eine erste Rechtskampagne gegen Webseiten mit derartigen Angeboten starten. MPA-Präsident Lauren Keiser zeigte sich gegenüber der BBC äußerst verärgert über die seiner Ansicht nach illegalen Seiten mit Gitarren-Licks und Notenvorlagen und sähe deren Betreiber vorzugsweise hinter Gittern. Grundsätzlich unterliegt Musik nicht nur als konkrete Aufführung, sondern auch in jedweder gedruckter Notation dem Urheberrecht.

Diverse Musikverlage liefern sich seit Jahren Gefechte mit Betreibern derartiger Angebote, raufen sich aber erst jetzt zu einer koordinierten Aktion zusammen. Mit PearLyrics hat bereits eine Internet-Suchmaschine für Songtexte gegen den Musikverlag Warner Chappel den kürzeren gezogen und ihre Pforten schließen müssen. Der MPA-Chef jammerte, dass nach der Erfindung der Fotokopierer das Internet im Begriff sei, die Notenverkäufe noch weit stärker sinken zu lassen. Hier müsse man daher frühzeitig gegensteuern. (mhe)

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