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Kopierschutz für DVD-Audio ausgehebelt

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Für Aufsehen sorgt ein kleines Tool, das es ermöglicht, den Kopierschutz CPPM (Content Protection for Pre-recorded Media) von DVD-Audio-Scheiben auszuhebeln. Das Verfahren ist allerdings noch sehr unhandlich. Wie zu Anfangszeiten der DVD-Ripper sind mehrere Tools und Arbeitsschritte notwendig, um den hochauflösenden Ohrenschmaus von seiner Kopierschutz-Zwangsjacke zu befreien. Obendrein setzt die "PPCMRipper" genannte Software ein installiertes WinDVD in der Version 5, 6 oder 7 voraus. Hier hakt es sich einfach ein, um den entschlüsselten Ausgabestream auf Festplatte umzuleiten.

Einigen Nutzerberichten im Netz zufolge muss eine DVD-Audio jedoch zuerst mit einem Tool wie DVD Decrypter und DVDARipper als ISO-Datei auf die lokale Festplatte befördert werden, um erfolgreich mit dem PPCMRipper zu entschlüsseltem Klang zu kommen.

Ein 4 Minuten 45 Sekunden langes Musikstück mit 5 Kanälen, 24 Bit und 96 kHz Auflösung belegt unkomprimiert fast 500 MB. Mit DVDA-Author sollte sich daraus jedoch wieder eine DVD -- ohne Kopierschutz -- erstellen lassen. Natürlich kann man auch (offene) Audio-Codecs damit füttern, sofern diese eine derartige Auflösung unterstützen und man sich mit dem Qualitätsverlust abfinden mag. Schließlich sind audiophile Musikliebhaber die primäre Zielgruppe der DVD-Audio, und diese schneiden sich wohl lieber ein Ohr ab, als verlustbehaftete Kompression auf ihre HQ-Audio-Daten zu lassen. (dmk)

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