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Kostenloser VMware Player in finaler Version erschienen

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VMware, Hersteller von Virtualisierungsprodukten, hat auf seiner Website die finale Version seines kostenlosen Players zum Download bereitgestellt. Die Software kann so genannte virtuelle Maschinen (VM) ausführen, wie sie etwa die kommerzielle VMware Workstation erstellt. Das funktioniert mit verschiedenen 32- und 64-Bit-Betriebssystemen – geeignete CPU vorausgesetzt. So lassen sich vorkonfigurierte VMs ohne Zusatzkosten auf mehrere PCs transferieren, sofern die Lizenzbestimmungen des in der VM installierten Betriebssystems die Mehrfachnutzung erlauben. Bei Windows ist dies beispielsweise nicht der Fall. VMware selbst bietet zahlreiche VMs zum Download an, unter anderem eine spezielle Surf-VM mit Ubuntu Linux und Mozilla Firefox als Web-Browser.

Mit dem Player lässt sich wie von der Workstation-Version gewohnt arbeiten, ein Umkonfigurieren von VMs ist allerdings nur in sehr eingeschränktem Umfang vorgesehen. Der Anwender darf ab Werk die Größe des der VM zugeteilten Arbeitsspeichers verändern und hat beim Netzwerkmodus die Wahl zwischen Bridged Networking, NAT und Host Only. Der Custom-Modus zum Aufbau virtueller Netzwerke fehlt. Auch das Ein-, Aus- oder Umbauen von Laufwerken hat VMware im Player nicht implementiert. Tipps zum Umgang mit der Software, etwa wie man VMs doch modifizieren kann, bringt c't in Ausgabe 1/2006 (ab dem 27. Dezember 2005 im Handel).

Der Player steht als knapp 30 MByte große Datei für Windows 2000 und XP zum Download bereit, für Linux-Nutzer gibt es an gleicher Stelle rpm- und tar-Pakete. (adb)

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