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Kreditkarte des Paypal-Chefs gehackt

Während eines Besuchs in Großbritannien konnten Unbekannte offenbar die Kreditkartendaten des Paypal-Chefs abschöpfen und damit eine "Kauforgie" starten.

David Marcus, Chef des Bezahldienstleisters Paypal, ist bei einem Besuch in Großbritannien offenbar einer Skimming-Attacke zum Opfer gefallen: Seinen Angaben auf Twitter [1] zufolge konnten sich Unbekannte seiner Kreditkartendaten bemächtigen, diese vermutlich auf Kartenrohlinge transferieren und damit eine "Kauforgie“ veranstalten.

Ein weiteres Opfer des Kreditkarten-Skimmings: Paypal-Chef David Marcus.

(Bild: Paypal)

Marcus vermutet, dass die Täter die Daten der Karte aus dem Magnetstreifen [2] seiner auch mit EMV-Chip ausgestatteten Karte abgeschöpft haben – wahrscheinlich als er sie in seinem Hotel oder in einem Laden verwendete. Dabei nutzte Marcus auch gleich die Gelegenheit, auf die Vorzüge [3] seines Unternehmens hinzuweisen: Da Paypal bei Transaktionen keine Bank- oder Kreditkartendaten übertrage, wäre man damit auf der sicheren Seite gewesen, hätten seine Gegenüber Paypal akzeptiert.

Aktuell will sich der Bezahldienstleister vom Geschäft mit Online-Zahlungen auch immer mehr in Richtung Offline-Handel ausbreiten. So werden zum Beispiel in Berlin Paypal-Zahlungen in Läden und Lokalen [4] getestet. Aber ein Ende des Skimmings könnte auch aus anderer Richtung kommen: Derweil bereiten in den USA die Kreditkartenunternehmen VISA und Mastercard das Ende des Magnetstreifens [5] auf den Karten vor. (axk [6])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-2111072

Links in diesem Artikel:
[1] https://twitter.com/davidmarcus/status/432917212567842816
[2] https://twitter.com/davidmarcus/status/433098083610537986
[3] https://twitter.com/davidmarcus/status/432917944880726017
[4] https://www.heise.de/tr/artikel/PayPal-jetzt-auch-offline-2059102.html
[5] https://www.heise.de/meldung/Das-Ende-des-Magnetstreifens-USA-wechseln-auf-Chip-Pin-2110204.html
[6] mailto:axk@heise.de