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Kretschmann wirbt für klimafreundliche Mobilität

Das Auto, wie man es kennt, stößt an seine Grenzen, findet der Ministerpräsident. Er sorgt sich um Klima und Umwelt – und um Arbeitsplätze in Baden-Württemberg.

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Verkehr, Autos

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat angesichts von Staus und Umweltproblemen für eine klimafreundliche Mobilität geworben. "Wir müssen weg von der fossilen Mobilität hin zu einer emissionsfreien Mobilität", sagte er am Samstag bei einer Veranstaltung der Grünen-Landtagsfraktion in Stuttgart. "Das heißt: weniger Schadstoffe, weniger Lärm, weniger Stress, weniger CO2, damit unserer Städte aufatmen können."

Das Verkehrssystem platze aus allen Nähten. "Staus rauben uns Lebenszeit, Staus verursachen Stress, Staus schaden dem Klima und der Umwelt. Und Staus schaden unserer Wirtschaft." Das sei für ein Industrieland wie Baden-Württemberg ein ernstes Problem. Das Auto, wie man es kenne, stoße an seine Grenzen. "Das Auto wird sich in den kommenden 10 Jahren mehr verändern als in den 100 Jahren davor."

Das fordere das Automobilland Baden-Württemberg zentral heraus. Rund 450.000 Arbeitsplätze seien dort vom Auto abhängig. "Da steht unglaublich viel auf dem Spiel", sagte der Regierungschef mit Blick auf den weltweiten Wettbewerb in der Automobilbranche.

Kretschmann sicherte noch einmal zu, die derzeitigen Probleme rund um dreckige Luft insbesondere in Stuttgart zu lösen. Die Frage sei nur, wie schnell das gehe. In Stuttgart gelten seit dem Jahresbeginn Fahrverbote zur Luftreinhaltung für Diesel der Euronorm 4 und schlechter. Sie drohen auch für Diesel der Euronorm 5, falls die Luft in der Landeshauptstadt nicht kurzfristig deutlich besser wird. "Wir sind wirklich mit allen Kräften dabei, weitere Fahreinschränkungen etwa für Euro 5 zu verhindern. Und die Chancen dafür stehen gut."

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(tiw)