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Kriminelle nutzen vermutlich Software-Fehler in Geldspielautomaten aus

Der Geldspielautomatenhersteller Gauselmann muss möglicherweise für einen Millionenschaden geradestehen. Seine Automaten konnten ausgetrickst werden, was vermutlich Kriminelle in großem Stil ausgenutzt haben.

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Geldspielautomaten des Herstellers Gauselmann konnten offenbar wegen eines Software-Fehlers ausgetrickts werden. Die Geräte gaben Gewinne aus, wenn der Spieler eine bestimmte Tastenkombination an den Geräten gedrückt hatte, berichtet der Spiegel. Diesen Trick soll in einer Nacht im Februar in mehreren hundert Spielhallen in Deutschland angewandt worden sein.

Dabei soll jeweils ein Schaden von bis zu mehr als 100.000 Euro entstanden sein, heißt es in dem Bericht. Da der Hersteller Gauselmann möglicherweise dafür haften muss, wird er wohl für zehn Millionen Euro geradestehen. Gauselmann gehe selbst davon aus, dass Kriminelle in einer abgesprochenen Aktion den Software-Fehler ausgenutzt haben. (anw)