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Krypto-Messenger Threema: Sensible Inhalte per QR-Code teilen

Unter iOS können Threema-Nutzer nun auch Inhalte zwischen Geräten teilen, auf denen nicht jeweils der Krypto-Messenger installiert ist. Dazu nutzt er QR-Codes. Außerdem können nun inaktive Nutzer ausgeblendet werden.

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(Bild: dpa, Oliver Berg/Illustration)

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Threema erstellt aus einzelnen Nachrichten einen QR-Code, der mit einem anderen Gerät eingescannt werden kann.

(Bild: Screnshot)

In die neueste iOS- und Android-Version ihres Krypto-Messengers Threema haben die Entwickler nun die Möglichkeit integriert, inaktive Kontakte auszublenden. In den Einstellungen können pauschal alle Kontakte die länger als drei Monate nicht in der App aktiv waren, versteckt werden. Damit beheben die Entwickler ein Problem, das vor allem dadurch vermehrt aufgetreten sein dürfte, dass Nutzer beim Gerätewechsel nicht ihren Threema-Account mitgenommen hatten. Ist das alte Gerät einmal formatiert, kann der eigene Account nicht mehr nachgeholt werden.

Außerdem läuft die Android-Version von Threema nun auch mit einem angepassten Design auf Tablets. Smartwatches werden ebenfalls unterstützt. Für iOS-Nutzer gibt es dagegen eine andere Neuerung. Sie können einzelne Textnachrichten markieren und per "Teilen"-Befehl einen QR-Code daraus erstellen. So lassen sich sensible Daten auch zwischen Geräten teilen, auf denen nicht jeweils Threema läuft. (mho)