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Kryptobörse Kraken: Drei Tage offline, statt zwei Stunden Wartung

Die populäre Kryptowährungsbörse Kraken war drei Tage offline. Eigentlich waren nur zwei bis drei Stunden Wartungszeit veranschlagt worden. Als Wiedergutmachung hat die Börse ihre Transaktionsgebühren gestrichen.

Kryptobörse Kraken: Drei Tage offline, statt zwei Stunden Wartung

Seit dem 10. Januar um 6 Uhr deutsche Zeit war die Kryptobörse Kraken offline. Die Betreiber hatten einen Wartungszeitraum von zwei bis drei Stunden angekündigt, um die Handels-Software der Börse umzustellen. Seit heute ist die Börse wieder online. Um die erzürnten Nutzer zu beschwichtigen, hat Kraken alle Transaktiongebühren bis zum 31. Januar gestrichen.

Das von Kraken angekündigte System-Update zog zahlreiche Komplikationen nach sich, wie die Statusseite zeigt. So sei das Update erheblich langsamer abgelaufen, als erwartet und im Nachhinein allerhand Probleme aufgetreten. Im Produktionssystem seien Bugs aufgetaucht, die man auf den Testsystemen nicht beobachtet hat, teilt Kraken in seinem Blog mit.

Während des gesamten Zeitraums hat Kraken mehrfach die Sicherheit aller hinterlegten Guthaben versichert. Zudem wurden alle Anweisungen seit Beginn des Ausfalls gelöscht. Nutzer müssen bis zu zwei Werktage in Kauf nehmen, bis die Einzahlung von Fiatgeld und Kryptowährungen bei Kraken verbucht werden.

Momentan sei man noch dabei, das neue System zu beobachten, daher wurden Abbuchungen gesperrt. Wenn das neue Handelssystem läuft wie erwartet, werden auch wieder Abbuchungen möglich sein. Auch die Verifizierung von neuen Nutzern habe laut Kraken momentan geringste Priorität.

[UPDATE 13. Januar 2018 16:33] Nach dem es Probleme mit den Buchungsdaten gab, wurde der Handel auf Kraken wieder pausiert. Zudem sind Teile der Seite weiterhin nicht erreichbar. (mls)

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