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Kryptogeldbörse Coincheck will Kunden nach Hackerangriff entschädigen

Nach dem Diebstahl einer halben Millarde XEM will die zuständige Handelsplattform einen Teil des Geldes erstatten.

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Bitcoin

Der in Tokio ansässige Marktplatz Mt. Gox war die größte Handelsplattform für die digitale Krypto-Währung.

(Bild: dpa, Jens Kalaene/Archiv)

Die japanische Kryptogeldbörse Coincheck hat nach dem Hackangriff angekündigt, betroffene Nutzer zu entschädigen. Der Plattform wurden 523 Millionen Einheiten der Kryptowährung XEM (sprich: "Zem") gestohlen, was etwa 500 Millionen US-Dollar entspricht. Das Unternehmen setzte daraufhin den Zahlungsverkehr von Kryptowährungen mit Ausnahme von Bitcoin aus.

Im Unternehmensblog kündigte Coincheck an, dass Nutzer pro gestohlener Einheit XEM 88,5 Yen (0,65 Euro) erhalten sollen. Das Geld komme aus Unternehmensrücklagen. Zum Zeitpunkt und der weiteren Vorgehensweise für die Entschädigung will sich das Unternehmen noch nicht äußern. Etwa 260.000 Nutzer sind vom Hack betroffen. (hze)

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