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Kuba setzt auf Linux

Die kubanische Regierung hat beschlossen, alle PCs der öffentlichen Verwaltung auf Linux zu migrieren. Das meldet Juventud Rebelde, die Zeitung der Jugend der Kommunistischen Partei Kubas. Dem Bericht zufolge teilte Roberto del Puerto, Staatssekretär für Informatik, auf einer Konferenz in Havanna diese Entscheidung mit. Bislang laufen alle Verwaltungsrechner des Inselstaates unter Windows. Der Wechsel werde schrittweise verlaufen, heißt es weiter. Wie die Zeitung weiter berichtet, zählt die Linux-Gemeinde auf der Insel zurzeit 1500 Nutzer, die eine eigene Linux-Distribution entwickelt haben.

In Lateinamerika galt bislang Brasiliens Regierungschef Luiz Inácio Lula da Silva als stärkster Befürworter des Open-Source-Einsatzes in der öffentlichen Verwaltung. Lula hatte es sich zum Ziel gesetzt, dass 80 Prozent der neu zu beschafften Computersysteme mit Open-Source-Software laufen sollen. Ebenso sollten vorhandene Systeme von Microsoft auf freie Software migriert werden. (tol)

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