Kubuntu will Mir meiden und auf Wayland wechseln

Kubuntu will KDE vorerst weiter mit einem X-Server betreiben und mittelfristig auf Wayland umsteigen.

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Kubuntu will Canonicals Display-Server Mir nicht einsetzen und KDE bei den Versionen 13.10 und 14.04 LTS weiter mit einem X-Server betreiben; danach wolle man auf Wayland umsteigen. Das gab der Kubuntu-Entwickler und frühere Canonical-Mitarbeiter Jonathan Riddell in seinem Blog bekannt.

Riddell erwähnt dort, er sei noch unklar was passiere, wenn man in Zukunft bei einer Ubuntu-Installation auf einen Kubuntu Desktop umsteigt oder andersherum wechselt; man müsse einen Weg finden, um solch eine Situation vernünftig zu handhaben. Es befürchtet auch Probleme bei der Wayland-Unterstützung in den Paketdepots von Ubuntu und der Integration von mehreren Grafiksystemen in einem Live-Linux.

Damit folgen die Kubuntu-Entwickler dem Pfad der KDE-Macher, die genau wie die Gnome-Entwickler in Zukunft auf Wayland setzen wollen. Einige experimentelle Funktionen zur Wayland-Unterstützung finden sich bereits in der kürzlich freigegeben Vorabversion der KDE Software Collection 4.11. (thl)