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Kunst-Apps prämiert

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Jörg Piringer: konsonant, 2012

(Bild: ZKM)

Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) hat den AppArtAward 2012 verliehen. Der zum zweiten Mal vergebene AppArtAward zeichnet Kunstwerke in Form von Apps aus, wobei neben ästhetischen Aspekten auch "die kreative Integration und Nutzung technologischer Möglichkeiten" prämiert werden sollen.

Der mit 10.000 Euro dotierte künstlerische Innovationpreis ging an den 1974 geborenen Wiener Medienkünstler Jörg Piringer für seine App konsonant, eine interaktive "Erkundung von Buchstaben, Sound und Technologie". Ein Video demonstriert die iOS-App:

Jörg Piringer: konsonant

Neun Studierende der Filmakademie Baden-Württemberg mit Studienschwerpunkt Interaktive Medien gewannen mit ihrer App Globosome den Sonderpreis Game Art. Das iOS-Spiel, in dem der Nutzer durch Bewegen des Geräts eine Kugel durch eine Landschaft steuert, war den Juroren 10.000 Euro wert:

Studierende der Filmakademie Baden-Württemberg haben die iOS-App Globosome erstellt.

Ebenfalls 10.000 Euro des Sonderpreises Cloud Art gingen an den New Yorker Scott Draves für seine Android-App Electric Sheep. Der Softwarekünstler bildet darin die biologischen Phänomene der Evolution und der Fortpflanzung nach, wobei die rund 450.000 teilnehmenden Rechner einen verteilt arbeitenden Supercomputer bilden:

Scott Draves: Electric Sheep

Insgesamt wurden 84 Apps aus 13 Nationen für den AppArtAward eingereicht. Die Gewinner-Apps und eine Auswahl der besten Einreichungen präsentiert das ZKM bis zum 13. Januar. Dort lassen sich die Apps nicht nur ansehen, sondern auch ausprobieren. (odi)