Kurz informiert: Breitband, Android, Erpressungstrojaner, Continental

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Deutsche Unternehmen sind im europäischen Vergleich weiterhin mittelmäßig mit schnellem Internet versorgt. Im vergangenen Jahr verfügten 59 Prozent der Unternehmen mit einer ortsfesten Breitbandverbindung über eine vertragliche vereinbarte Datenrate von mindestens 30 Mbit/s. Insgesamt verfügten 91 Prozent der Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten in Deutschland über eine ortsfeste Breitbandverbindung. Deutschland liegt damit – laut Statistischem Bundesamt – etwas unter dem EU-Durchschnitt von 92 Prozent.

Google hat seinen Assistant auf Android-Geräten um eine Vorlesefunktion erweitert. Auf Sprachbefehl liest der Assistent nun die Inhalte von Webseiten vor. Dabei scrollt der Browser mit dem Vorgelesenen mit und markiert die Wörter, die gerade gelesen werden. Im Test von heise online funktionierte das neue Feature erwartungsgemäß im Chrome-Browser, Firefox beherrschte das Vorlesen nicht. Um das Vorlesen zu starten, aktiviert man den Google Assistant und trägt ihm "Read it!" auf. Deutsche Sprachbefehle funktionierten im heise-online-Test noch nicht.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Kommunalverwaltungen sollen sich bei Erpressungsversuchen über Verschlüsselungstrojaner grundsätzlich nicht auf Lösegeldzahlungen einlassen. Das raten die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Städte und Gemeinden sollen vielmehr jeden solcher Angriffe umgehend anzeigen. Wer zahle, motiviere die Cyberkriminellen und Nachahmer nur dazu, solche Angriffe fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Außerdem könnten selbst nach einer Zahlung nicht das erhoffte Ergebnis eintreten oder weitere Forderungen erhoben werden.

Der Zulieferer Continental hat 2019 den weltweiten Abschwung in der Autoindustrie zu spüren bekommen. Unterm Strich fiel ein Verlust von mehr als 1,2 Milliarden Euro an, nachdem das Unternehmen im Vorjahr noch knapp 2,9 Milliarden Euro verdient hatte. Wie Conti mitteilte, war neben dem "stark rückläufigen Marktumfeld" im laufenden Geschäft die schon bekannte Wertberichtigung früherer Übernahmen ein Grund für die roten Zahlen. Der Ausblick lässt wenig Gutes erahnen – unter anderem erhöhen die möglichen Folgen des neuen Coronavirus die Risiken für Nachfrage und Produktion.

(igr)