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Kurz informiert: Datensouveränität, Trump, ScanWatch, Digital Gender Gap

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Industriepräsident Dieter Kempf hat sich für einen anderen Umgang mit Daten in Deutschland ausgesprochen, damit Unternehmen neue Geschäftsmodelle entwickeln können. "Deutschland muss besser bei Zugang und Nutzung von Daten werden", sagte Kempf der dpa. Es gebe noch keine große Kultur einer Datenökonomie. "Das liegt daran, dass wir Deutschen leider überwiegend immer noch Fans einer Datensparsamkeit sind. Damit haben wir uns von der Datenökonomie weitgehend abgeschottet."

Donald Trump versucht, seine gesetzliche Informationspflicht über Militäreinsätze an Senat und Repräsentantenhaus über Twitter und Facebook zu erfüllen. Grundsätzlich darf der US-Präsident nur dann Soldaten in den Krieg schicken, wenn der US Kongress zuvor eine Kriegserklärung oder ein entsprechendes Gesetz verabschiedet hat, oder wenn ein Notfall in Form eines Angriffs auf die USA vorliegt. Postings in Sozialen Netzwerke erfüllen diese Informationspflicht nicht.

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Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

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Die Apple Watch hat mit ihrer EKG-Funktion vorgelegt, nun zieht Konkurrent Withings nach – und gibt an, mit seiner im Rahmen der CES in Las Vegas vorgestellten "ScanWatch" Apple sogar noch zu übertreffen. So soll es sich bei der neuen Uhr um die weltweit erste klinisch validierte Smartwatch handeln, die Nutzer auf einen möglichen Fall von Vorhofflimmern und Schlafapnoe aufmerksam machen kann. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit Kardiologen und Schlafexperten und soll eine CE-Kennzeichnung für Medizingeräte tragen.

Frauen erreichen im Digital-Index der Initiative D21 über alle soziodemografischen Merkmale hinweg einen geringeren Digitalisierungsgrad als Männer. Dies geht aus einer Studie zum digitalen Lagebild der Republik für die Jahre 2018/19 hervor. Männer kommen demnach bei dem Index, der für den Grad der gesellschaftlichen Digitalisierung der Bevölkerung in Privat- und Arbeitsleben stehen soll und sich auf einer Skala zwischen Null und 100 bewegt, auf 61 Punkte, Frauen nur auf 51.

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(igr)