Kurz informiert: Gesundheits-Apps, Gesichtserkennung, Windows 10, Arduino

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Patienten soll es künftig möglich sein, Gesundheits-Apps auf Rezept zu erhalten. Nun hat Gesundheitsminister Jens Spahn in einem Verordnungsentwurf Kriterien für E-Health-Anwendungen rund um Sicherheit, Qualität und Datenschutz aufgelistet. So will Spahn ein Prüfverfahren anhand von über 120 Aspekten etablieren, damit qualitativ hochwertige digitale Gesundheitsanwendungen zügig in die Versorgung gelangen. In Bezug auf den im Vorfeld besonders umkämpften Punkt Datenschutz dürfen persönliche Informationen mit Zustimmung der Betroffenen zwar zur Gewährleistung der technischen Funktionsfähigkeit und der Nutzerfreundlichkeit der Apps verwendet werden. Ein umfassendes Tracking der Nutzeraktivitäten sei jedoch unzulässig.

Nach der Aufregung über eine gigantische Gesichtsdatenbank wurde der automatisierte Bild-Abgleich an sicherheitsrelevanten Orten aus dem Entwurf für ein Bundespolizeigesetz gestrichen. In dem Entwurf, der zur Abstimmung an die anderen Ressorts der Bundesregierung ging, ist davon nach Informationen der dpa nicht mehr die Rede. Die neue Fassung spricht nur noch von der Nutzung von Bildaufzeichnungsgeräten.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

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Microsoft verteilt nun das Windows 10 November 2019 Update für nicht-verwaltete Umgebungen. Diese Version ist laut Microsoft für alle Windows-10-Nutzer verfügbar, die aktiv nach Updates suchen. Hinter den Kulissen verwendet Microsoft einen maschinenlernenden Ansatz zur Steuerung der Funktionsupdate-Verteilung. Nur Windows-10-Clients, die keine bekannten Inkompatibilitäten bei Hard- und Software aufweisen, erhalten das Funktionsupdate automatisch angeboten.

Speziell für Schulen und Hochschulen hat die italienische Firma Arduino vier neue Kits vorgestellt, um ihr Education-Programm zu erweitern. Mit dem Motions Expansion Pack gibt es für das "Creative Technologies for the Classroom"-System künftig eine Erweiterung rund um Motoren und Getriebe-Mechanismen. Neu ist auch das Starter Kit zum Internet der Dinge. Außerdem wird es ein Education Starter Kit geben, das auch Lehrerinnen und Lehrern ohne Vorkenntnisse den Einstieg ins Programmieren und die Arbeit mit Elektronik ermöglichen soll. Ab sofort arbeitet Arduino außerdem mit dem Open Roberta Lab zusammen, der offenen Programmierumgebung des Fraunhofer Instituts.

(igr)