Kurz informiert: Hackathon, Robotik-Konferenz, Facebook, Open Source

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Ein Online-Wettbewerb soll Lösungen für die "hybride Schule" entwickeln: Der Hackathon #wirfürschule dreht sich um die pandemiebedingte Kombination aus Homeschooling und Präsenzunterricht in der Schule. "Wir brauchen verbesserte Technik, Prozesse, pädagogische Ansätze und didaktische Konzepte, um das nächste Schuljahr meistern zu können", erklären die Organisatoren des Wettbewerbs auf ihrer Webseite. Der Hackathon findet vom 8. bis 12. Juni statt. Noch bis zum 5. Juni können sich Bildungsenthusiasten ab 16 Jahren mit Zeit, Lust und Internetzugang anmelden.


Die International Conference on Robotics and Automation, eine der weltweit größten Konferenzen zur Robotik, ist ins Netz verlegt worden. Weil das mehr Zeit erfordert als bei persönlichen Begegnungen, ist die Konferenz von fünf Tagen auf mehrere Monate verlängert worden. Der Pressesprecher erklärte, dass sich innerhalb einer Woche bereits mehr als 4.300 Teilnehmer registriert hätten. Zum Auftakt ging es darum, wie Roboter in Zeiten von Corona helfen können. Auf der virtuellen Veranstaltung werden etwa 1.600 Studien meist in Form von Videoaufzeichnungen präsentiert, die bis mindestens Ende August verfügbar bleiben.

Facebook-Mitarbeiter werfen ihrem Chef Mark Zuckerberg unter anderem mangelndes Rückgrat im Umgang mit dem gewaltverherrlichenden Trump-Post vor. Einige von ihnen sind in eine Art virtuelle Streik getreten. Nach Angaben der New York Times hätten Facebook-Mitarbeiter einen freien Tag beantragt, um die aktuellen Proteste gegen rassistische Polizeigewalt zu unterstützen. Die E-Mail-Abwesenheitsbenachrichtigungen der Mitarbeiter hätten Hinweise enthalten, dass sie aus Protest nicht arbeiten würden.

SPD und Grüne wollen in Hamburg künftig mehr Open-Source-Software einsetzen und die Abhängigkeit der Stadtverwaltung von Microsoft reduzieren. Das verkündeten die beiden Parteien nach ihrer 13. Verhandlungsrunde über das nächste Regierungsbündnis an der Elbe über Twitter. Hamburg solle "Vorbild in digitaler Souveränität" werden.

(sy)