Kurz informiert: MWC, Nachhaltige Mobilität, Facebook Dating, Online-Plattformen

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Die weltweit wichtigste Mobilfunk-Messe MWC Barcelona fällt in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Gefahr aus. Die Veranstalter sagten sie am Mittwochabend ab. In einer Stellungnahme von GSMA-Chef John Hoffman hieß es, die weltweite Sorge wegen des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit, Bedenken bei Reisen und andere Umstände machten es "unmöglich für die GSMA, an dem Ereignis festzuhalten", teilte die Mobilfunk-Anbieter-Vereinigung mit. Zuvor hatten viele große Aussteller angekündigt, dem für Ende Februar angesetzten Branchentreff fernzubleiben. Laut spanischen Medienberichten spielte auch die Versicherungsfrage bei der Entscheidung über die Absage des MWC eine Rolle.

Die Verkehrswende wird in den nächsten zehn Jahren doch noch stattfinden: weg vom Auto hin zu umweltfreundlicheren Fortbewegungsmitteln. Dies ist der Studie "Mobility Futures" zu entnehmen, für die das Marktforschungsinstitut Kantar über 20.000 Bewohner der 31 größten Städte der Welt zu ihren bevorzugten Verkehrsmitteln befragt und 53 Mobilitätsexperten aus 14 Ländern interviewt hat.

Seit September versucht Facebook in 20 Staaten Paarungswillige zusammenzubringen. In der EU sollte das Facebook Dating genannte Angebot am heutigen Donnerstag online gehen. Daraus wird nichts. Der Datenkonzern hat seine Hausaufgaben in Sachen Datenschutz nicht rechtzeitig erledigt. Wie die irische Datenschutzkommission am Mittwoch bekanntgegeben hat, wurde sie erst vor 10 Tagen, am 3. Februar, über den geplanten Start von Facebook Dating informiert. In den Informationen vermisste die Kommission Dokumentationen über die Folgenabschätzung für den Datenschutz. Übrigens: Gegen die Dating-App Tinder ermitteln die irischen Datenschützer ebenfalls.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen fordert, dass Handelsplattformen im Internet stärker zur Verantwortung gezogen werden. Die Verbraucherschützer regen ein "Reinheitsgebot" im E-Commerce an. Online-Marktplätze und Vergleichsportale sollen garantieren müssen, dass "sachfremde Interessen wie Werbezwecke oder Provisionszahlungen" keinen Einfluss auf Ergebnislisten und Verkaufsangebote haben. Weiter regt der Verband an zu prüfen, ob Online-Shops aus Drittstaaten "eine Niederlassung in der EU unterhalten oder einen Verantwortlichen" innerhalb der Gemeinschaft benennen sollten.

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(sy)