Kurz informiert: Microsoft, Elektroautos, Potsdam, Half-Life Alyx

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Einige Server von Microsoft waren unsicher konfiguriert, sodass Support-Daten wie Chat-Mitschnitte öffentlich abrufbar waren. Der Zugriff auf die 250 Millionen Einträge wäre direkt über einen Webbrowser möglich gewesen. Sicherheitsforscher von Comparitech sind auf fünf unsicher konfigurierte Elasticsearch-Server gestoßen, von denen jeder die Kundendaten bereitstellte. Ihnen zufolge waren die Daten Ende 2019 für zwei Tage öffentlich abrufbar bevor Microsoft die Lücke schloss. In den geleakten Einträgen finden sich beispielsweise E-Mail-Adressen, Infos zu Support-Fällen und Standorte. Diese Informationen könnten Betrüger zum Beispiel für das Verfassen von möglichst glaubhaften Spam-Mails missbrauchen.

Elektroautos machen dem Kraftfahrzeuggewerbe gerade Sorgen. Kaum ein Interessent wolle sich momentan ein solches Fahrzeug zu den bisher geltenden Konditionen zulegen, teilte der Zentralverband des Gewerbes mit. Hintergrund sei, dass die Bundesregierung voriges Jahr eine höhere Kaufprämie angekündigt, diese aber noch nicht eingeführt habe. Zurzeit gebe es auch keine klare Aussage, wann mit der versprochenen Bonuserhöhung gerechnet werden könne.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

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Die Stadt Potsdam hat am Mittwoch die Internetverbindung zu den Servern der Verwaltung gekappt. Die Verwaltung ist deshalb nicht mehr per E-Mail erreichbar, heißt es in einer Mitteilung des Oberbürgermeisters Mike Schubert. "Wir haben unsere Systeme aus Sicherheitsgründen offline gestellt, weil wir von einer illegalen Cyberattacke ausgehen müssen", sagte er. Genaue Angaben zu den Hintergründen machte Schubert jedoch nicht. Bisher ist noch unklar, ob es den Angreifern gelungen ist, Schaden anzurichten.

Die Entwickler des VR-Spiels Half-Life Alyx haben auf Reddit die Fragen der Community beantwortet. Nach Release des ersten Trailers hatten Half-Life-Fans unter anderem darüber diskutiert, warum Hauptfigur Alyx keine Arme hat: Die Hände der Spielfigur schweben im Video und auf Trailern völlig isoliert in der Luft. Valve hatte offenbar in früheren Versionen auch getestet, Arme anzuzeigen. Weil diese dann aber das Sichtfeld verdecken, habe man sich dazu entschieden, sie letztlich auszublenden. Spieletester, die die VR-Brille auf dem Kopf hatten, stören sich wohl nicht an den schwebenden Händen.

(igr)