Kurz informiert: Microsoft, MacBook Air, Piraterie, Polarstern

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Microsoft setzt ab Mai temporär alle optionalen C- und D-Week-Updates für Windows auf unbestimmte Zeit aus. Ab diesem Zeitpunkt fokussiert sich das Unternehmen auf die Bereitstellung von sicherheitsrelevanten Updates. Damit reagiert Microsoft auf die aktuelle Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die Kunden. Offenbar fehlen Entwickler und Tester vor Ort, um Updates für die Auslieferung vorzubereiten. Außerdem gibt es bei Kunden Engpässe, weil Administratoren und IT-Mitarbeiter damit beschäftigt sind, andere Brandherde zu löschen.

Apples überraschend in diesem Monat auf den Markt gekommenes MacBook Air hat nicht nur eine – von vielen Nutzern erhoffte – verbesserte Tastatur, sondern auch andere Vorteile bei seinem Innenleben. Das zeigt ein frischer Teardown, den der Reparaturspezialist iFixIt nun durchgeführt hat. Demnach lassen sich verschiedene Komponenten besser wechseln als zuvor, und Apple hat das Gerät aufgrund des neuen Keyboards mit Scherenmechanik nur leicht dicker gemacht.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Verletzt ein US-Staat Copyright, kann der Urheber nichts dagegen tun. Die Staaten sind immun gegen Klagen geschädigter Rechteinhaber. Das hat der US Supreme Court einhellig entschieden. Anlass für den Fall war ein echtes Piratenschiff: 1718 war die Queen Anne's Revenge des berüchtigten Piraten Blackbeard vor North Carolina auf Grund gelaufen. Erst 1996 wurde sie wiedergefunden. Der Filmemacher Frederick Allen dokumentierte mehr als ein Jahrzehnt lang die Bergung des Wracks. 2013 veröffentlichte der US-Staat North Carolina Fotos aus Allens Kamera, ohne eine Genehmigung des Urhebers eingeholt zu haben. Nach dem jetzt gefällten Urteil muss Allen die unlizenzierte Verbreitung seiner Filme durch den US-Staat entschädigungslos hinnehmen.

Die Corona-Pandemie verzögert den nächsten geplanten Austausch der Wissenschaftler auf dem Forschungsschiff "Polarstern" – voraussichtlich bis Mai. Es müssten Ein- und Ausreisegenehmigungen erteilt und Quarantänevorschriften eingehalten werden, hieß es von Seiten des Alfred-Wegener-Instituts. Dabei müsse den Forschern überhaupt erst einmal das dramatische Ausmaß der Corona-Pandemie verdeutlicht werden. Aufgrund mangelnder Bandbreite bekämen sie nur kurze Zusammenfassungen der Nachrichten. Die manchmal sich stündlich überschlagenden Nachrichten bekomme die Mannschaft in der Arktis nicht mit.

(igr)