Kurz informiert: NetzDG, Cyberagentur, Edge, Bose

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Das Bundesjustizministerium plant die Rechte der von strafbaren Beiträgen insozialen Netzwerken Betroffenen zu stärken. Opfer von Beleidigungen oder Drohungen sollen ihre Auskunftsansprüche gegenüber den Netzwerken künftig besser durchsetzen können. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Gesetzentwurf zur Änderung des NetzDG. Er sieht auch vor, dass Nutzer in Zukunft leichter gegen Entscheidungen der Netzwerkanbieter vorgehen könnten – etwa gegen die Löschung eines eigenen Beitrags oder wenn sie mit der Nichtlöschung eines fremden Beitrags unzufrieden seien.

Im Januar sollte die Cyberagentur des Bundes ihre Arbeit aufnehmen. Doch der Aufbau im Raum Leipzig/Halle geht nur schleppend voran. Knapp ein Jahr nach der Verkündung der Pläne ist die Einrichtung noch nicht einmal offiziell gegründet, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf Anfrage der dpa mitteilte. Die Gründung der Gesellschaft sei bis Ende März dieses Jahres vorgesehen. In der Einrichtung sollen IT-Spezialisten zu Sicherheitsfragen bei der Bundeswehr und bei der Polizei forschen. Konkret geht es um Künstliche Intelligenz, Quantentechnologie und aktive Cyberabwehr.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Auf Basis der bisherigen Microsoft-Aussagen waren Beobachter bislang davon ausgegangen, dass der Chromium-basierte neue Edge-Browser am 15. Januar automatisch per Windows Update an alle Privatkunden mit Windows 10 ausgeliefert wird. Nun ist der neue Edge seit dem angekündigten Release-Termin zwar tatsächlich als Download verfügbar; Microsoft kündigte jedoch an, dass die automatische Auslieferung deutlich später beginnt als erwartet und stufenweise durchgeführt wird.

Bose wird in den nächsten Monaten 119 Ladengeschäfte dicht machen. Betroffen sind alle Bose-eigenen Läden in Europa, Australien, Japan und Nordamerika. Das hat der Audio-Hersteller gegenüber heise online bestätigt. Grund sei eine "dramatische Verschiebung zum Online-Shopping" in bestimmten Regionen.

(igr)