Kurz informiert: Österreich, Windenergie, Cortana, Pantry

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Im Darknet sind Daten von Österreichern angeboten worden. Nun ermitteln der österreichische Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt. Es besteht der Verdacht auf einen Datendiebstahl beim Gebühren-Info-Service, einer Tochter des ORF, die für die Erhebung und Abwicklung der Rundfunkgebühren zuständig ist. Konkret heißt es in dem Angebot, das der Politiker Douglas Hoyes von der liberalen Neos-Partei bei Twitter mit einem Screenshot veröffentlichte, man biete Adressen, Telefonnummern und Bankdaten von Politikern, Polizisten, Beamten und Journalisten an. Wie viele Personen betroffen sind, ist bisher unklar.

In Deutschland wurden im ersten Quartal 2020 rund 72,3 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Das entspricht einem Anteil von 51,2 Prozent im Vergleich zu konventionellen Energieträgern wie Kohle, Kernenergie und Erdgas. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, liegt der Ökostromanteil damit erstmals über denen konventioneller Energieträger. Mit einem Anstieg von 21,4 Prozent im Jahresvergleich trägt Windkraft den Löwenanteil mit 49.300 Kilowattstunden und 34,9 Prozent an der eingespeisten Strommenge bei und ist damit der wichtigste Energieträger.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Microsoft bringt neue Funktionen für Cortana an den Start. Damit soll der Sprachassistent für Microsoft-365-Nutzer zum persönlichen Produktivitätsassistenten werden. Für Windows 10 steht Cortana dann als Chat-basierte Hilfe zur Verfügung, um Informationen aus Microsoft-Anwendungen zu bekommen – also etwa im Kalender eingetragene Termine – oder um Aufgaben aus der To-Do-App abzurufen, sowie Einträge per Spracheingabe zu erstellen. Zudem ist die Suchmaschinen-Abfrage via Bing möglich. Die Funktionen sind mit dem Mai-Update zunächst allerdings nur in den USA verfügbar, weitere Länder sollen folgen.

Mit Pantry wollte Amazon Prime-Kunden eine Art Online-Supermarktservice für Waren täglichen Bedarfs bieten – doch damit ist in Deutschland bald Schluss. Noch bis einschließlich 30. Juni sollen Pantry-Bestellungen möglich sein, danach werde der Dienst nicht weitergeführt, teilte der Online-Händler mit. Produkte des Pantry-Sortiments solle es dann mit schnellerer Lieferung und ohne Mindestbestellwert im allgemeinen Angebot von Amazon.de geben.

(igr)